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Amalgamsanierung

Bei chronischen Krankheiten ist ein Baustein der Gesundung die Reduzierung des Gifteintrages in den Körper. Wir entfernen Ihre alten Amalgamfüllungen fachgerecht und beraten Sie bei der Quecksilberausleitung.

Hauptinhaltsstoff von Amalgam ist das hochgiftige Quecksilber. Je nach Legierung enthält Amalgam weitere belastende Metalle wie Silber, Zinn und Kupfer in veränderlichen Gewichtsanteilen. Diese gelangen vor allem beim Legen und beim unsachgemäßen Entfernen der Füllungen in den Körper. Darüber hinaus werden durch Korrosion, Abrieb usw. aus Amalgamfüllungen kontinuierlich Metalle an den Organismus abgegeben.
Hauptinhaltsstoff von Amalgam ist das hochgiftige Quecksilber. Je nach Legierung enthält Amalgam weitere belastende Metalle wie Silber, Zinn und Kupfer in veränderlichen Gewichtsanteilen. Diese gelangen vor allem beim Legen und beim unsachgemäßen Entfernen der Füllungen in den Körper. Darüber hinaus werden durch Korrosion, Abrieb usw. aus Amalgamfüllungen kontinuierlich Metalle an den Organismus abgegeben.

Die Entfernung des Amalgams ist besonders sinnvoll, wenn sich im Mund noch weitere Metalle befinden. Durch den Batterieeffekt (2 Metalle + Säure, sog. Mundbatterie) wird deutlich mehr Quecksilber gelöst als wenn nur Amalgamfüllungen in einem Mund sind. Das gelöste Quecksilber wird von der Darmschleimhaut besonders gut aufgenommen und gelangt so innerhalb von 6 Wochen in alle Gewebe des Körpers.

So funktioniert die Mundbatterie: Durch unterschiedliche Zahnmetalle entsteht im Mund ein galvanisches Element, bei dem Speichel als Elektrolyt wirkt. Mit dem Stromfluss vom unedlen Amalgam zum edlen Gold. lösen sich belastende Metallionen wie z.B. Quecksilber aus dem Amalgam (Amalgamkorrosion). Diese finden wir nicht nur im Mundraum, sondern sie verbreiten sich über den Verdauungstrakt im ganzen Körper. Zu den möglichen Folgen solcher Mundströme gehören Metallgeschmack, Schleimhautreizungen und Probleme der Verdauungsorgane.
So funktioniert die Mundbatterie: Durch unterschiedliche Zahnmetalle entsteht im Mund ein galvanisches Element, bei dem Speichel als Elektrolyt wirkt. Mit dem Stromfluss vom unedlen Amalgam zum edlen Gold. lösen sich belastende Metallionen wie z.B. Quecksilber aus dem Amalgam (Amalgamkorrosion). Diese finden wir nicht nur im Mundraum, sondern sie verbreiten sich über den Verdauungstrakt im ganzen Körper. Zu den möglichen Folgen solcher Mundströme gehören Metallgeschmack, Schleimhautreizungen und Probleme der Verdauungsorgane.

Bei chronischer Quecksilberbelastung werden die Mundflora und die Darmflora geschädigt. Damit können chronische Zahnfleischentzündungen oder Verdauungsstörungen wie Reizdarmsyndrom oder ähnliches gut auf eine Amalgamsanierung ansprechen. Da sich Quecksilber besonders an Fette bindet und unsere Nervengewebe sehr fetthaltig sind, werden viele neurologische Erkrankungen mit einer chronischen Quecksilbervergiftung in Verbindung gebracht.

Was sollten Sie bei einer Quecksilberausleitung beachten?

  1. So lange noch Amalgam in Ihrem Mund ist, essen Sie bitte keinen Koriander (Auch keine Speisen damit würzen oder 7X7 Kräuter Tee trinken!) Koriander löst Quecksilber aus ihren Füllungen heraus und vermehrt dadurch die Quecksilberbelastung.
  2. Eine homöopatische Ausleitung mit Mercurius ist erst nach der Amalgamentfernung und nach weiteren Ausleitungsmaßnahmen sinnvoll. Das Bindegewebe sollte frei von Quecksilber sein bevor sie Mercurius nehmen, da sonst das Quecksilber in die Zelle transportiert wird – genau da schadet es uns.

Wie sieht eine gute Amalgamsanierung aus?

  1. Eine Woche vor der Amalgamentfernung nehmen Sie Chlorella-Algen. Am Tag der Amalgamentfernung besonders viel (3fache Tagesdosis)
  2. Das Amalgam wird unter Kofferdamm mit einem speziellen Sauger und einem Hartmetallfinierer niedrigtourig so entfernt, dass möglichst wenig Quecksilberdämpfe entstehen und Sie auch keinen Staub auf die Mundschleimhaut bekommen. Danach spülen Sie den Mund mit Zeolith, um das Quecksilber zu binden, das eventuell doch in den Mund gelangte. Anschließend wird eine Glasionomer-Zementfüllung gelegt um Ionen, die sich nach der Entfernung noch im Zahn befinden zu binden. Nach sechs Monaten kann dieses Provisorium entfernt werden und durch eine definitive metallfreie Versorgung ersetzt werden.
  3. Nach der vollständigen Entfernung der Amalgamfüllungen beginnt die Quecksilberausleitung.

Ganz wichtig für jede Entgiftungstherapie ist:

Alles was Sie lösen müssen Sie auch binden!

Das heißt die Chlorella-Alge bindet das Quecksilber und wird als erstes genommen. Danach können parallel zur Chlorellaeinnahme Substanzen gegeben werden die Quecksilber im Gewebe lösen. Wenn es Ihnen bei einer Entgiftungstherapie schlecht geht, dann lassen Sie alles was löst weg und erhöhen das was bindet und die Trinkmenge! Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Erkältung, Hautausschlag …etc. können durch gelöste Giftstoffe entstehen, die der Körper nicht ausscheiden kann. Quecksilber wird über die Nieren ausgeschieden. Das heißt, Sie sollten viel gutes Wasser (am besten heiß) trinken. Manche Autoren empfehlen eine Chlorellaeinnahme über einen Zeitraum von 5 Jahren. Sie können also Chlorella über einen längeren Zeitraum bedenkenlos einnehmen.

Schneller kann Quecksilber mit DMPS ausgeleitet werden. Damit diese Therapie effektiv ist, muss der Körper gut darauf vorbereitet werden, denn DMPS entfernt nur Quecksilber, welches schon in der Niere angekommen ist oder im Blut gelöst vorliegt.

Ich empfehle folgendes Ausleitungsschema nach Dr. Wander:

Mindestens 8Wochen Vorbereitung auf die DMPS- Dimaval Ausleitung:

Ausscheidungsorgane aktivieren:

Quassia Similaples (für die Leber) 3x15 Tr. Vor dem Essen
Juniperus Similaples (für die Niere) 3x15 Tr. Vor dem Essen
Bärlauch Kapseln Nestmann 2x1 Kapsel
Basentabletten 3x2 Tbl (am besten 10.00 / 16.00 / vor dem Schlafen)

Mobilisation aus dem Körper und Bindung im Darm:

Chlorella Tabletten 400mg
1.Woche tgl. 0-0-1 Tabletten
2.Woche tgl. 0-1-1 Tabletten
3.Woche tgl. 1-1-1 Tabletten
usw.

Dann die Dosis bis Ausleitungstermin weiter steigern (jede Woche eine Tablette mehr).
Bei Beschwerden Dosis um eine Stufe reduzieren und nicht weiter steigern. Bei guter Verträglichkeit bis maximal 3x10 Chlorella tgl. steigern.
Nach mindestens 8 Wochen kann ein Chelatbildner intravenös gespritzt werden.

Wenn Sie ohne DMPS ausleiten wollen empfehle ich ihnen dieses Ausleitungsschema über einen längeren Zeitraum fortzuführen und mit Vit. C, Lecithin, Selen, Zink und Q10 (von mse) zu kombinieren. Coriandrum Urtinktur löst das Quecksilber aus dem Gehirn und deshalb empfehle ich Koriander erst nach der ersten DMPS-Infussion oder einer längeren Ausleitungszeit mit Chlorella.

Mit Coriandrum abends mit einem Tropfen beginnen und dann jede Woche einen Tropfen mehr nach dem Schema von Chlorella steigern. Sollten Kopfschmerzen auftreten um eine Stufe reduzieren und nicht weiter steigern.

Bitte führen Sie eine Quecksilberausleitung nicht ohne einen erfahrenen Therapeuten aus! Man kann darüber viel wissen und auch viel falsch machen.

Häufige Fragen unserer Patienten zum Thema Amalgam und Quecksilbervergiftung

Wie lange dauert es bis sich mein Gesundheitszustand nach einer Amalgamsanierung bessert?

Viele Menschen glauben, dass die Quecksilberbelastung der Auslöser für viele ihrer Beschwerden ist. Sie denken, ist die Amalgamfüllung raus, dann bin ich gesund. Ganz oft ist das nicht der Fall!

Eine Quecksilbervergiftung, die über viele Jahre entstand, ist immer noch da, wenn alle Amalgamfüllungen entfernt wurden. Durch die zahnärztliche Therapie wurde nur eine weitere Vergiftung verhindert – mehr nicht!

Damit sich das Wohlbefinden besser, muss der Körper allein – oder besser unterstützt durch eine Ausleitungstherapie – das Quecksilber ausscheiden. Bis der Patient so viel Quecksilber ausgeschieden hat, dass er etwas spürt, kann es lange dauern. Wieviel Zeit der Körper benötigt hängt sehr stark ab von der Ausscheidungskraft, dem allgemeinen Gesundheits- und Ernährungszustand und den unterstützenden Maßnahmen, die der Patient ergreift. Dabei ist es wichtig durchzuhalten und jeden Tag etwas für die Genesung zu tun. Viele Menschen spüren erst nach 2 Jahren Ausleitungstherapie, dass es ihnen besser geht.

Wenn ihnen also hin und wieder Zweifel kommen, ob denn das alles was bringt, sage ich ihnen: Amalgam im Mund tut niemandem gut – auch wenn die Amalgamsanierung vielleicht nicht der effektivste Schritt zur Genesung war, so war es doch ein Puzzelteil einer guten Gesundheit. Bei manchen Menschen mit einer starken Belastung verschwinden plötzlich nach einer Quecksilberausleitung die Symptome für immer.

Ich habe eine Parodontitis, sollte ich meine Amalgamfüllungen deshalb entfernen?

Eine Parodontitis ist eine chronische Entzündung der Mundschleimhaut und des Zahnhalteapparates. Das Quecksilber wird durch den Speichel aus den Amalgamfüllungen gelöst und wirkt ständig auf die gesamte Mundschleimhaut ein. Quecksilber schwächt das Immunsystem und senkt die Regenerationsfähigkeit der Zellen der Schleimhaut und des Zahnhalteapparates. Danach wird der Speichel geschluckt und die Quecksilberionen stören die gesunde Darmflora und unterhalten eine Entzündung der Darmschleimhaut. Ein kranker Darm nimmt weniger Nährstoffe auf als ein Gesunder. Diese Nährstoffe fehlen zur Heilung des Zahnhalteapparates. Die Amalgamfüllung verhindert also direkt und indirekt über den Darm die Heilung der Parodontitis. Somit ist eine Amalgamsanierung mit anschließender Quecksilberausleitung ein wichtiger Schritt der Parodontitistherapie.

Ich möchte eine besonders gründliche Amalgamsanierung mit allen Sicherheitsvorkehrungen. Kann ich eine Sauerstofflasche mitbringen?

Wenn Sie spezielle Anforderungen an die Amalgamsanierung haben, die in unserer Praxis nicht standardmäßig durchgeführt werden, so können Sie diese selbstverständlich gern selbst zur Behandlung mitbringen. Wir bemühen uns sehr, all Ihre Wünsche umzusetzen. Eine Sauerstofflasche mit Nasenbrille ist gut in die Behandlung integrierbar und in jeder Apotheke erhältlich.

Was ist Amalgamsanierung?

Amalgamsanierung ist die vollständige Entfernung aller Amalgamfüllungen in einem Mund. Dabei werden verschiedene Vorkehrungen, wie z.B. der Einsatz von Kofferdamm oder spezieller Sauger, getroffen, um die Quecksilberbelastung des Patienten zu minimieren. Anschließend werden die Zähne in der Regel mit metallfreien Füllungswerkstoffen versorgt. Zu einer guten Amalgamsanierung gehören zudem eine Vorbereitungsphase und eine Quecksilberausleitung nach der Amalgamentfernung.

Was ist Quecksilberausleitung?

Unter Quecksilberausleitung fasst man alle Maßnahmen zusammen, die Quecksilber im Körper lösen, binden und die Ausscheidung von Quecksilber unterstützen. Eine Quecksilberausleitung sollte stets unter fachkundiger Anleitung durchgeführt werden.